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U-Bahnhof Sündersbühl

Idee:
Der Besucher des U-Bahnhofs Sündersbühl gelangt in einen athmosphärischen Lichtraum. Den unverwechselbaren Charakter dieses Raums haben wir aus dem Zusammenspiel von Struktur, Form, und insbesondere von Licht und Farbe entwickelt.

Struktur:
Die Gestaltung der Bahnsteigebene passt sich den konstruktiven Gegebenheiten an. Die Betonierabschnitte des Stahlbetonkastens geben hierfür den Grundrythmus von 10,5 Meter vor. In diese Vorgabe passen wir die Ausbauelemente ein.
Großformatige, klare Flächen sollen dem Bahnsteig ein ruhiges Erscheinungsbild geben. 7 quadratische Oberlichter, der Aufzug, sowie die Wandbekleidung der Seitenwände und die Möbilierung sind in dieses System integriert.

Form:
Die Formen der Ausbauelemente lehnen sich an die einfache, vom Rechteck geprägte Geometrie des Bahnhofs an.
Die Schrägstellungen der Oberlichter in Richtung der jeweiligen Ausgänge erzeugen Spannung, führen den Blick nach oben, geben dem einfallenden Licht seine Richtung.

Licht und Farbe:
Natürliches Licht, Kunstlicht und Farbe sind eng aufeinaner abgestimmt. Sie verleihen dem U-Bahnhof seine charakteristische Athmosphäre. Farblackierungen der Oberlichtinnenseiten in satten rot-pink-orange Tönen kontrastieren die ruhigen Flächen des Bahnhofs. Die schrägen, farbigen Lichtschleusen färben das einfallende natürliche Tageslicht in warmen, prägnanten Tönen. So vermittelt das natürliche Licht je nach Sonnenstand und Witterung unterschiedliche Farbeindrücke. Nachts werden die Oberlichtkuben von innen ausgeleuchtet.
An den Seitenwänden befinden sich im Rythmus der Oberlichter großformatige, mit LEDs bestückte Farblichtpaneele. Die einzelnen monochromen Farbflächen ändern sich programmgesteuert innerhalb eines vorgegebenen Spektrums in langsamen Sequenzen.


Ort: Nürnberg
Bauherr: Stadt Nürnberg, Tiefbauamt / U-Bahnbau
Mitarbeit: Claudia Kusser
Photos: Wolfgang Geyer
 
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